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Hey there...

Hey there... Willkommen auf meinem Work-and-Travel-Australien-Blog: In vier Monaten moechte ich etwas von Land und Leuten kennen lernen. Schaut rein, was so alles passiert. Begleitet mich durch Australien, zumindest virtuell ... Auf ein Wiedersehen und bis bald! c ya Marcus

Mittwoch, 26. Dezember 2012

24.-25.12.2012: Albany - Wave Rock - Esperance

Meine "Gastfamilie" für eine Woche


Von Albany ging es über die Stirling Range zum Wave Rock bei Hyden, insgesamt ca. 350 km.

Stirling Range






Nach einer Übvernachtung "Wildcampen" bei Hall Rock, einem Ort der nur eine große Getreideanlage oder so was ist, ging es über Ravensthorpe nach Esperance.

Und der Michael, oder "Maickel", wir sprechen Englisch, hab aber auch auch schon paar dänische Vokabeln gelernt.... ja, ich bin ja schon "Low Budget" aber er ist ja noch n ganzen Zacken schärfer, was schon fast unangenehm wird, da ich ihn zum Bezahlen explizit auffordern muss... da muss aber durch, bin kein Taxi for free..















Ravensthoorpe nach B roome


Montag, 24. Dezember 2012

24.12.2012: Merry X-Mas von DownUnder



Frohe Weihnachten aus DownUnder! Hier wird Weihnachten auch gefeiert, aber etwas anders. Es ist nicht so lichterfroh wie bei uns bzw. wenn, dann eher amerikanisch-bunt blinkend. Das einzige was ein wenig an unser Weihnachten erinnert sind die Weihnachtsbäume, aber auch die blinken meist.

Nach dem Abschied von der Vinery geht es von Albany auf den langen Weg nach Sydney. Es sind 4200 km. Der geplante Weg geht über Wave Rock/Hyden, Esperance, Norseman, die Nullaborwüste, Ceduna, Port Augusta, Adelaide(zu Sylvester), Mildurra, Hay, Bathurst und Katoomba. Gefunden hab ich sogar einen Mitfahrer: Michael aus Dänemark.

Auf gehts...

  

Sonntag, 23. Dezember 2012

18.-23.12.2012: Albany - Teil 2

Nachdem es nun nicht mit einem richtigen bezahlten Job klappt, und die Zeit nicht mehr da ist für eine weitere Jobsuche habe ich mich für Wwoofen entschieden: vier bis fünf Stunden Arbeit auf einer Farm für Unterkunft und Verpflegung. Ich entschied mich für eine kleine Weinfarm mit Obstanbau 10 km vom Zentrums Albanys entfernt. Für 6 Tage.
Schlafen tue ich im Caravan hier, es ist richtig schön mal wieder do was wie ein Zimmer für sich zu haben und sein Zeug ausbreiten zu können ohne ständig drauf aufpassen zu müssen. Und das Bett ist richtig gut, und die Ruhe genial (abgesehen von Kokobarus (Vögeln, die ab früh um vier Löärm machen). Auch gibts endlich mal was anderes zu essen als ich es die letzten 3 Monate gewohnt war, und überwiegend sogar vegetarisch.
Daneben jede Menge frisches Obst Und Gemüse, direkt vom Baum bzw. aus m Garten bis zum Abwinken, wirklich so viel ich möchte (das zeug wird oft schon am Baum schlecht): Grapefruit, Mandarinen, Pfirsische, Aprikosen, Erdbeeren( viel besser als von den Albany-Plantagen), Brombeeren, Gurken, Salat, Avokados (wusste gar nicht das die überhaupt schmecken). Sogar alles ungespritzt (so wie es scheint .. und sein sollte). So schnell wie es schlecht wird, kann nicht zu viel dran sein....

Eigentlicher Geschäftszweig der Farm von Pam und Murray ist allerdings der Wein, und so haben auch die meisten meiner Aufgaben mit Weinproduktion zu tun. Die Reben trennen für eine bessere Ventialtion und Besonnung, eingewachsene Streben aus den Reben ziehen und replatzieren, "Sparkling Riesling" mit Zucker auffüllen, Flaschen verkorken, putzen und ettiketieren und schließlich verpacken

Daneben füttere ich die Hühner, und nehme die Eier ab, pflücke Obst, beschneide von den Obstbäume den Durchwuchs durch die Vogelnetz (sch.. Job), repariere Kleinkram, mache etwas Gastwirtschaft.

Reben "seperatisieren"






das "Maskotchen" - der oranja Tractor


Den eingewachsenen Draht wieder herausholen


nach Weinsteinentfernen müssen die Flaschen wieder voll gemacht werden
Polieren und Ettiketieren

... Trinken nicht vergessen


Zur Abwechslung ist es richtig schön wieder einen geregelten Tagesablauf zu haben und einen festen Platz zum Schlafen.

Leider ist die Suche nach Reisepartnern bis Adelaide oder Sydney nicht mit Erfolg gekrönt. Die leute sind insgesamt sehr unzuverlässig. Die juckts einfach nicht, die sagen einen Tag ja und zwei Tage später haben sie es sich anders überlegt. Sinnlos, nur organisatorischer Aufwand und Gerammel zu McDonalds wegen free WiFi. Fast glücklicherweise ist auch mein Mitfahrer nach Perth zurück abgesprungen, so dass ich zumindest die 400 km pro Wegstrecke dahin sparen kann (20 Buggs retten das auch nicht). Es gibt daher (leider) keinen zweiten Besuch in Perth, dafür aber sehr viel mehr Zeit auf dem Weg nach Sydney. Geld reicht auch noch, dass allein zu stemmen, langsam wird es dann allerdings schon eng.

Ansonsten: Hab ich mir in Albany noch die Brig Amity, ein  Segelschiff aus dem 19 Jh., angeschaut, mit dem Convicts (Strafgefangene) in Australien befördert wurden. Mehr nicht, diese Woche mache ich eine Pause im Touri-Trip.



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Das Reisen durch Australien wird mit der Zeit auch etwas anstrengend, auch wenn es immer noch genial ist, weil immer wieder anders. Ich habe aber noch keine "Lebensweise" gefunden, wie ich auf länger hier leben könnte ;). Also leben könnte ich hier sicher, aber nicht so, wie ich reise, und auch nicht so, wie andere Backpacker hier leben, die ich getroffen hab: in 6-Bett-Zimmern in Hostels, auf Campingplätzen, das auf Monate.... Und für was? Fürs Reisen? Machen die wenigsten und ist viel zu teuer. Jobben? Selbst wenn man hier n Job hat und da 20 $ verdient, das erscheint zunächst viel, wenn man nur den Wechselkurs zum € betrachtet (20 $ = 16 €), doch 20 $ (oder Buggs, wie die Ozzies sagen) haben hier eine Kaufkraft wie bei uns 10 €. Und wie geschrieben als Backpacker kriegst du hier auch nichts geschenkt, in der Regel.

Mich faziniert trotzdem was so viele Leute an Australien finden. Gefühlt rennen hier mind. eine Million Deutsche rum, trifft man überall in jedem Nest. Und die ganzen jungen Leuten, die auf WnT sind machen oft ein zweites Jahr WnT hier, was man sich durch Arbeit im ländlichen (alles was nicht Millionstadt ist) Bereich "verdienen" kann. Ich find es faszinierend zu "sinnieren" warum (das hab ich mir wohl schon durchs Studium angewöhnt ;). Es ist weder das Herumreisen, denn die meiste Zeit verbringen sie stationär in einem Radius von wenigen Kilometern, noch ist es der "Lebensstandard" (denn den gibt es hier definitiv nicht im Hostel). Ich finde es ist das draußen sein und das einfach weg sein aus dem Alltag in ihrer Heimat, es ist die Unbekümmertheit, die hier möglich ist, die leider oft ins "Sch... egal" abdriftet, es ist der gut überschaubare Horizont (obwohl Australien so riesig ist) des eigenen Lebens und es ist die gemeinsame Basis zu anderen Backpackern, die Einfachheit hier Kontakte zu knüpfen.

Nun nach ein paar Tagen an einem Ort mit einer (Arbeits-)Aufgabe geht es wieder weiter.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

13.-17.12.2012: Albany




Am Donnerstag morgen beim Auschecken aus dem Working-Hostel lerne ich drei Mädels aus Ober- bzw. Niederbayern kennen (also das richtige Bayern). Da auch sie gestern hier angekommen sind und sich wie ich (neben der Jobsuche) was anschauen wollen, jedoch kein Auto haben, überlegen wir gemeinsam was zu unternehmen. Ich rate ihnen zwischendurch noch von dem Hostel ab, zu dem sie wollen (nachdem ich gestern alle abgeklappert hab) und empfehle das YHA, was wesentlich preisgünstiger und auch sauberer zu sein scheint.

Dann mache ich mich auf Jobsuche, ich bekomme mit, dass Fruitpicking-Saison für Erdbeeren, Himbeeren, und Heidelbeeren zu sein scheint. Ich trete mit allen solchen Farmen telefonisch oder persönlich Kontakt. Doch letztlich, kurzfristiger oder besser gesagt, kurzzeitiger, Job Fehlanzeige. Auf der Blaubeerfarm hat man schon einen Job - für drei Monate. Doch selbst wenn ich hier länger bleiben würde, das scheint es mir nicht wert zu sein. Denn was ich schon mitbekommen hab, als Backpacker bekommst du nichts geschenkt, selbst bei einem Lohn von 20 $ oder mehr (abzgl. 15 oder 30 % Steuern). Die Jobs, die ich bisher hatte waren da wirklich erstklassig - nur leider sehr kurz. Und es ist auch ein Geschäft, was mit den Backpackern gemacht wird: ohne Übernachtung, kein Job ist da nur das Offensichtlichste. Die meisten haben ja oft keine Wahl, wenn man mit nur 1000 $ oder gar weniger hier her kommt. Da muss man quasi um Arbeit betteln, oder 2500 km fahren. Wahnsinn: am Donnesratg hat auch mein Telefon zum Thema "Mitfahrer gesucht von Perth nach Sydney über Adelaide" geglüht. Mich rief ein Deutscher aus Perth an, fast panisch, ob ich nicht so schnell wie möglich nach Adelaide fahren könnte, sein Geld ist alle und er und noch ein Kumpel müssten so schnell wie möglich Geld verdienen, und in Adelaide sei Orangen-Ernte, für einen Korb, weiß nicht 30 kg mind. schätz ich, gibts 25 $. Ich überlege zwar kurz... doch was für ein Wahnsinn: 400 km zurück nach Perth, dann 2500 km nach Adelaide, so schnell wie es geht, alles auf dem Weg weglassen, in zwei Tagen durchheitzen - und für was? 500 $ nach Steuern, maximal. Und dann noch die Spritkosten durch das Geheize. Ich sage ihm ab, das wäre einfach nur dumm und sinnlos.

Wenige Minuten nach seinem Anruf ruft mich wieder jemand an wegen der Sydney: Das klingt schon beseer, es sind zwei Australier von der Ostküste (Goldcoast), Brad und Mathew,  und sie wollen dahin zurück und bisschen was sehen entlang der Strecke. Spontan ein gutes Gefühl beim Sprechen mit ihnen - und spontan zugesagt. Das wäre ein Glücksfall - zu dritt ist es sehr günstig, sowohl vom Platz als auch den Kosten. jetzt suche ich noch Mitfahrer nach Perth von Albany zu Weihnachten. ---> das hat sich nun wieder erledigt, über die Fb-News hab ich gestern (Mi) erfahren, dass sie fliegen. habens nicht mal für nötig gehalten mich zu informieren, auch das sind die Australier... Nun geht die Suche wieder los.

Das Thema Job ist damit auch fast abgearbeitet. All das was mir angeboten bzw. nicht angeboten wird bringt einfach nichts. Ich habe mich nun für Wwoofing entschieden für eine Woche, das heißt "Willing workers on organic farms" - man arbeitet ca. vier Stunden tgl. für Unterkunft und Verpflegung. Nicht das beste Geschäft, aber auch nicht das Schlechteste, okay für ein paar Tage.

Was übrigens das Thema Fruitpicking-Season hier angeht, auf einer Erdbeerplantage habe ich  noch ein paar Erdbeeren mitgenommen. Trotz Saison genauso gut wie unsere Wintererdbeeren. Sonst ist das Obst aber ganz hier, soagr besser als das was man bei uns bekommt, und teurer.
So allgemein: Wenn man hier gut Essen will, egal ob mit oder ohne Fleisch, dann muss man hier in der Regel um einiges tiefer in die Tasche greifen als in D. naja nächstes mal dann lieber Thailand ;)

Doch genug davon, was gibts hier in Albany. Mit Julia, Christl und Kathrin hatte ich mich dann verabredet. Los gings mit Abends ausgehen in der "WhiteBar". Mit uns kamen auch noch Alex aus der Frankfurter Umgebung und Maik aus Zürich. In der Bar gabs Live-Musik, die ganz okay war.
In derselben Bar waren wir am nächsten Abend dann gleich wieder. Dort konnte ich auch die AustralierInnen (besser) kennen lernen. Hier wird sehr viel legärer als bei uns ausgegangen. Doch davon hab ich schon in Bunburry geschrieben. 
Und die Leute sind oft auch "basaler" drauf, und nicht nur unter Stoff. Man kommt einfacher ins Gespräch, ist aber auch so unbekümmert ins sch.. egal abdriftend. Auch zwei Australierinnen hab ich kennen gelernt, doch da habt ihr nicht viel verpasst. Ihre Namen hab ich auch schon wieder vergessen. Sie waren anders, zwar offener aber auch nicht wirklich aufgeschlossen und irgendwie dann doch etwas "oben drüber", zumindest die eine, die andere war etwas zu sehr "schuljungentätschelnd". Diese erklärte mir dann, dass ihre Freundin wohl nichts von mir wöllte wegen meiner Geheimratsecken und, aha, mein tanzen würde ihr auch nicht zu sagen. Mmmh bitte... und was habts ahr zu bietn? Weder schlank, noch gut proportioniert, noch das gewisse Etwas... mmh, naja.. anyway...

in der WhiteBar

Unsere deutsche Gruppe war ganz lustig drauf, wir hatten immer so "Bierkannen" mit 1,2 Litern geordert, jeder hat eine ausgegeben, die kamen nur 15 $, was für die Kneipen hier spottbillig ist. Wobei ich nicht wirklich betrunken davon war, ne Maß haut mehr rein, das Bier ist wohl doch zu dünn.

Tagsüber unternehmen wir natürlich auch was zusammen. Die Umgebung von Albany ist eine der schönsten Küsten hier an der Westküste. Durch die vielen Inseln, Halbinseln und Ausläufern. sind die Landschaft beeindruckend aus. Hier nun ein paar Bilder.


Torndirrup N. P.
wahnsinn wie blau das Wasser ist




Natural Bridge
Einsamkeit am Misery Beach






Ledge Bay
am Little Beach

Little Beach-Sand



Little Beach ums Eck

Little Beach



Porongurup N. P.:
Balancing Rock








West Cape Howe N . P

Shelley Beach







Shelley Beach (südlichster Punkt Westaustraliens)