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Hey there...

Hey there... Willkommen auf meinem Work-and-Travel-Australien-Blog: In vier Monaten moechte ich etwas von Land und Leuten kennen lernen. Schaut rein, was so alles passiert. Begleitet mich durch Australien, zumindest virtuell ... Auf ein Wiedersehen und bis bald! c ya Marcus

Dienstag, 20. November 2012

16.-19.11.2012: Es wird zeitig dunkel - Katherine-Kununurra-East Kimberleys-Larrawa Station-Geikie Gorge-Broome

Hallo again,

die Westküste nun erreicht, wenn auch noch nicht gesehen, kurz vor Einbruch der Dunkelheit hab ich heute Broome erreicht. Gefühlt waren die letzten 180 km vor Broome der längste Abschnitt mit schnurgerader Straße, und obwohl mir das Autofahren über die großen Distanzen sonst meist nichts ausmacht: das war wirklich anstrengend.

Aber zurück zum Anfang:
In Katherine hatte ich Mo wieder getroffen, und gleichzeitig durch sie einen neuen Kontakt für die Weiterfahrt gefunden: auch Nico aus ihrem Hostel wollte nach Kunurra. Nur nen Tag später als ich, da er noch einen Tag arbeiten musste, als Giftspritzer für Sandelholzsträucher oder so
Nun ja, aber da warte ich eben noch einen Tag. Langweilig wird mir sicher nicht. 
Da Mo bereits am Freitag Mittag nach Darwin weiterfährt, hat sie mir gleich noch einen "Job" vermittelt, denn sie sonst übernommen hätte. Paul, ein durch Makuladegeneration fast blinder Mann, der auch mit in deren Hostel wohnt, sucht jemanden, der ihn am Freitag Abend zu und durch mehrere Kneipen in Katherine begleitet, um dort Spenden zu sammeln. Dennoch ist das ein Job gegen Bezahlung. Nun ja, ich hab ja schon länger nichts mehr gemacht, und es ist auch was komplett anderes und sollte an sich einer guten sache dienen - die Forschung im Hinblick auf retinale Erkrankungen, wie die Makuladegeneration voranzubringen.

Mittags hab ich Mo noch einen Kilometer durch Katherine zum Bus gefahren, bevor ich mir einen netten, preisgünstigen Campingplatz gesucht hab... und einen sehr tierlieben gefunden hab: Hühner, Enten und Wollabies, das sind Minikängoroos auf dem Homestead Springvale.

Kangoroos


Abends dann Paul mit dem Falkon durch Katherine chauffiert und in die Kneipen begleitet. Dabei habe ich ihn dann von Tisch zu Tisch geführt. Mein Satz zu den Leuten hatte sich schnell gefunden "Hi, sorry for interrupting..." und er machte weiter "we´re raising funds for...". Drei Stunden ging es durch Golf-Club, Sport-Club samt Fußballfeld entlang, Bars und Restaurants.
Gesammelt haben wir drei volle solche Pokale wie im Bild, nach seinen Schätzungen sind in so einem Teil ungefähr 230 $ drin. Monique hätte sicher noch mehr gerissen, als hübsches Mädel.... ;)
Ehrenhalber hab ich ihm dann noch die Hälfte meines Verdienstes für die drei Stunden gespendet, aber er hat mir auch noch Abendbrot, oder besser gesagt "Dinner" spendiert. Somit war das Geschäft trotzdem okay. Und obwohl ich sowas nicht in D machen würde, war es ein interessanter Kurzzeitjob.
bei der Spendensammlung auf m Fußballplatz


Nächsten Tag ging es dann Richtung Westaustralien nach Kununurra zusammen mit Nico aus Flensburg, er besucht da Über-fünf-Ecken-Bekannte, die hierher ausgewandert sind, und möchte da ein paar Tage bleiben.

Wir passieren die Grenze und unser Wagen wird zwei Minuten lang nach Obst durchsucht, denn nach Westaustralien darf man sowas nicht einführen (wegen einer Fruchtfliege).
Wussten wir bereits, aber ihr könnt euch vorstellen... zwei Minuten wie gründlich so eine Kontrolle ist. Wobei es auch so gut ist, hätte keine Lust gehabt, das vollgepackte Auto auszuräumen.


Daneben gab es an der Grenze auch wieder eine Zeitumstellung: wir drehten die Uhren um anderthalb Stunden zurück. Somit beträgt der Zeitunterschied zu Deutschland nun nur noch sieben Stunden. Zum Vergleich: Sydney ist zehn  Stunden voraus.
Leider heißt Zeitumstellung allerdings nicht, dass man die zeit auch die tatsächlich an die  Tageszeit anpasst: die Sonne geht nun bereits schon vor um sechs unter, also fast wie zurzeit in Deutschland ;)
Der Unterschied ist nur, dass es hier viel schneller geht, es nicht so lange Sonnenuntergang und Dämmerung gibt. Von vollem Tageslicht bis stockdunkel dauert es hier nur ungefähr eine Stunde, die Sonne ist ziemlich schnell weg, früh allerdings auch sehr schnell da, und auch zeitig Sonnenaufgang ist schätzungsweise bereits halb fünf. Und wenn wir gerade beim Wetter sind: Es ist heiß, 35 Grad, unheimlich schwül und feucht und es nerven die Moskitos.

Anyway... ich fahre Nico zu seinen Bekannten und erfahre, dass diese bereits Anfang der Achtziger Norddeutschland verlassen haben. Woher ich sei, "aus Dresden" (aus der Nähe), denn mein Dialekt sei ihnen auch neu "das kannten wir damals noch nicht". Sie luden mich noch kurz ein mit ihnen in den (lauen) Pool zu steigen, nun, warum nicht.
Wir sprechen über WnT, die Frau meint, nachdem sie fragte, was ich in D machen würde, dass es im Pflegebereich gar kein Problem sei einen Job zu bekommen, in Kunnunurra suchten sie Pflegepersonal händeringend, besonders für die Feiertage. Kommt mir alles bekannt vor, es ist fast als würde ich dieses Gespräch nicht nur auf Deuscth sondern auch in D führen. Doch, abegshen von fehlender australischer Zulassung für den Beruf, empfinde ich die Vorstellung überhaupt nicht anziehend, hier in nem Pflegeheim zu arbeiten, selbst wenns gut bezahlt sein sollte.
Sie selbst arbeitet als Köchin im Kindergarten und der Mann ist in der Pflanzenzucht tätig, für die auch Nico in Kunnurra gearbeitet hat.

Ich verabschiede mich dann zügig von den Leuten und von Nico, da es schon halb sechs ist und wohl bald dunkel sein wird, auf der Suche nach einer Unterkunft. Zurück an den See "Lake Argyle", dessen Turnoff wir ein paar km nach der Grenze pasiert haben, will ich heute dann doch nicht mehr fahren, da ich auch nicht mehr viel zu essen habe und es fast 80 km sind. Eigentlich will ich so schnell wie möglich weiter, sicher fühle ich mich nicht mehr an Wochenenden in Städten mit einer so vielen Aborigines. Nun ja, ich entscheide mich dann doch für ein Hostel, leider ohne secured parking, aber ich habe ja gemerkt was es in Alice gebracht hat´`´` (wobei das Hostel die erste Nacht in Katherine zwar nicht viel hatte, aber zumindest einen verschlossen Parkplatz und eine Fußgängerpforte mit einer Feder, die das Tor schon zuschiebt, wenn die Tür offen ist)..

Nächsten Morgen gings kurz an den Lake Argyle, ein in Berge eingepasster (und der größte) Stausee Australiens, auch wenn das auf den Bildern nicht so ersichtlich ist (hinter den bergen geht der See noch 100 km oder so weiter)








Danach gings weiter auf dem Highway wieder zurück nach Kunnnurra und weiter in Richtung Halls Creek und Kimberleys, einem Hochplateau. Da wurde der Film "Australia" mit Nicole Kidman gedreht.

East Kimberleys




Gewitter voraus ...eben Wet-Season

Kühe sind hier oft auf der Straße unterwegs



Eine Strecke von 650  km heute vor mir, und erst um elf dann auf die eigentliche Tour gestartet, befürchtete ich schon, dass ich es nicht bis Fitzroy Crossing vor Dunkelheit schaffen werde, vor Halls Creek stehe ich dann auch noch eine halbe Stunde an einer Baustelle. Die Australier habven wirklich die Ruhe weg.
In Halls Creek wollte ich dann aber keinesfalls stecken bleiben, da schon mein ADAC Reiseführer und der Lonely Planet (ein anderer Reiseführer) davor warnen dort zu bleiben: besoffene Aborigens, Schlägereien, Schießereien in der Nacht.

Ich fahre daher gleich durch. Stopp zur Nacht mache ich an einem Campingplatz genau zwischen Fitzroy und Halls Creek, der im Lonely Planet empfohlen wurde, da es nun schon dämmert (halb sechs) und es noch noch 140 km zu fahren wären. Die Schilder lesen sich sehr freundlich. "It´s open" auf der Tafel, so mache ich das Gate zur Farm auf und fahre die vier Kilometer lange sehr ruhig zu fahrende, unsealed road. Ein schöner Platz stelle ich fest, als ich angekommen bin, nur leider bin ich vermutlich der einzige Gast. "Please feel free choosing a nice place, we come to you." so ungefähr liest sich das Schild am Campingplatz... hmm na gut. Mal gemacht.

Leider kommt nur niemand, auch nicht als es immer dunkler wird. Ich schaue mich um und stelle fest, dass ich wohl im Moment der einzige auf dieser Farm bin. Alles scheint offen zu sein, doch es ist niemand da... und es wird und ist dunkel. Oh oh, ich habe wohl zu viel "Akte X" angeschaut, ich finde es jedenfalls etwas unheimlich, obwohl mich sonst wenig derart aus der Ruhe bringt  Da sich auch nach zwei Stunden nichts ändert (dachte vielleicht kommt ja doch noch jemand), es nun ganz dunkel ist und auf der Straße nachts auch nicht viel weniger gefährlich ist mit herumspringenden Kangoroos, bleibe ich trotzdem und schließe mich mit Schlafsack in eine der auch offen stehenden Schlafkabinen ein. Ruhig ist es trotzdem nicht, Insektengezirpe, Rauschen vom Wind und weiter entfernte Blitze ohne nachfolgenden Donner stören mich eher wenig, nur der Gedanke, das hier einfach niemand ist, alles offen ist und der Campingplatz geöffnet ist, finde ich immer noch alles als nicht zusammenpassend.


Larrawa Station Campingplatz

Larrawa Station Campingplatz

Nächsten Morgen lüftest sich das Geheimnis. Das Ehepaar von der Farm hat bei Nachbarn (die ja auch so 50 km weg wohnen) gefeiert und wohl nicht damit gerechnet selbst Gäste zu bekommen. Dafür war es auch der teuerste (wenn auch suaberste) Campingplatz: 20 $ für unpowerd, und genutzt hab ich Strom, Bettwäsche auch nicht, noch nicht mal die Mülltonne. Zumindest gibt mir die Frau auf Nachfrage ein paar Tipps, wo es um die Jahreszeit Farmjobs gibt: Im Süden, heißt Großraum Perth.

Weiter gehts, 550 km, heute nach Broome, mit Zwischenstopp in den East Kimberleys, Fitzroy Crossing, N. P. Geike Gorge.











Die anderen Nationalparks sind nur mit 4WD (4 Wheel Drive) zu erreichen und jetzt in der wet season ist selbst das nicht empfehlenswert. Auch werde ich in der Touri-Info in Fitzroy gewarnt, dass das wetter schnell umschlagen kann von Sonne auf Gewitter, Regen und Hagel und es auch nicht empfehlenswert ist auf unbefestigten Seitenstreifen oder Parkplätzen zu halten, auf Grund der Gefahr des Einsinken. Der Wet-Bereich zieht sich sich laut ihrer Aussage auch noch weit an der Küste Richtung Süden, bis Carnavon.  So take care.

Uund nun bin ich in Broome, ein größerer Ferienort direkt am indischen Ozean und der australischen Westküste, es ist weiterhin sehr warm und schwül. Dann schau ich mich mal um hier.

cu

Freitag, 16. November 2012

13.-15.11.2012: Its getting hot in here ... Alice - Devil´s Marbles - Tennant Creek - Daly Waters - Katherine


Hi again!

Am Dienstag war ich in Alice mit Ines noch in den East Mc Donnel Ranges, nun nicht wirklich ein Unterschied zu den Western. Wir sind dahin, weil es nur zwanzig Kilometer von Alice entfernt war und weil Aborigine-Art verheißen wurde. Diese Kunste stellte sich als ein paar Rillen im Fels heraus.
Aborigine Art im Fels
Die interessante(re)n Stellen der Aborigine Kunst sollen ungefähr 100 km östlich liegen, den Weg haben wir uns dann aber trozdem geschenkt´`´`


In Alice Springs haben wir uns schließlich verabschiedet, Ines nimmt einen Flug nach Perth. Ich fahre erst einmal wieder alleine weiter und bin darüber keineswegs traurig.
Hier ein paar Eindrücke von der Strecke, endlos erscheinendes Geradeausfahren:








Das Ziel für diesen Tag lautet Tennant Creek, gut 500 km, da ich allerdings erst kurz vor zwei aus Alice Springs rauskomme (Shoppen, Tanken/Luftdruck, Autowäsche, Besuch Telegrafenstation), ist es relativ eng bis Sonnenuntergang.
Auf dem Weg gibt es ein paar schöne Landschaften, die interessanteste ist aber ohne Zweifel Devil´s Marbles/Karlu Karlu: viele große, runde Felsen, zum Teil übereinander "gestapelt". Schaut selbst:


durch Regen "gesprengter" Fels





Panorame Karlu Karlu /Devils Marbles


Da auch noch eine meine Frontscheinwerfer-Glühbirnen irgendwann auf dem Weg nach Alice Springs aufgegeben hat, und es 100 km vor Tennant Creek langsam etwas düster wird und es gerade einen Parkplatz gibt auf dem kostenloses 24-h-Camping erlaubt ist, und da dort auch noch so ein cooles Windrad steht, halte ich an, um schnell die Birne zu wechseln. Eine H4 hatte ich in Alice gekauft, nur das Gefitschel an diesem Scheinwerfer bei der Hitze hat mich angenerft und daran gehindert, dass schon zu erledigen. Doch nach etwas Kampf mit dem Bügel klappt der Wechsel ganz gut. Obwohl es hier verlassen ist, beschließe ich hier zu bleiben, einfach weil es eine schöne Gegend ist und auch noch kostenlos und erlaubt. Später kommt dann noch ein Campingbus, der auch hier übernachtet und ich bin froh nachts hier nicht allein zu sein.





Nächsten Morgen ist bei Sonnenaufgang auch eine partielle Sonnenfinsternis. Ich sehe die Sonne wird zu einer breiten Sichel, wie Halbmond. Das ließ sich allerdings nicht fotografieren, die Sonne strahlte einfach zu hell. Die totale Sonnenfinsternis ist in Cairns zu sehen und viele Leute sind extra dafür nach Cairns gereist.

Meine Reise geht weiter nach Tennant Creek, auch einer Bergbaustadt und der viertgrößten Stadt im Northern Territory (1. Darwin 2. Alice Springs 3. Katherine), einer Bergbaustadt, die in den 1930er Jahren noch einmal einen Goldreausch erlebte. Viel zu sehen gibt es davon allerdings nicht, der Minen- Verarbeitungs-Betrieb macht nur Montag und Freitag Führungen, und auch nur wenn genügend Leute da sind, erklärt mir die freundliche Damrn von der Touri-Info, die auch an den GoldStampBattery untergebracht ist. Ich schaue mich kurz um, fahre allerdings nach Tanken, Supermarkt und einem kurzen Abstecher zum Baden an dem Tennanter Badesee weiter nach Norden.



alte LKWs vor der GoldStampBatteries


Und so langsam wirds unangenehm, ich schwitze immer mehr und zerlaufe im Auto, nach zwei Stunden sind meine Sachen so durchgeschwitzt, wie als kömme ich gerade aus der Dusche. Ich merke, die Tropen beginnen. Dazu noch so viele nervige Fliegen, die mich schon seit Port augusta begleiten und hier wieder richtig aufdringlich werden.





Ich entscheide mich auch deswegen heute nicht bis Katherine durchzufahren und mache nach  500 km Tagestour einen Zwischenstopp in     Daly Waters, wurde im Reisefüher "Lonely Planet" sehr angepriesen. Und als ich dort bin, merke ich, dasss dies ein historisch bedeutender Ort ist: Hier war der erste Militärflughafen Australien im Zweiten Weltkrieg.
Der Pub, der den kleinen Ort samt Campingplatz und Tankstelle managt, wirkt sehr "stylisch" durch die Gestaltung mit BHs, Wappen, Abzeichen, Geldscheinen, Karten u.a., fast etwas zu viel von allem...
Ansonsten habe ich aber auch eine "Fitnessarea" in einer Art Lagerhalle entdeckt - for free. Wird allerdings wohl nicht wirklich benutzt, ein toter Vogel an der Steckdode des Laufbandes und der Latzzug fällt bei Benutzung auseinander. Der Boxsack war von den Geräten das Beste.







die Bar im Daly Waters Pub
die Bar

Riesenburger


sogar Sachsen ist vertreten

Hier sind allerdings auch wieder nur Deutsche: Bayern und geschätzt überwiegend im Mitt-Fünfziger bis Sechziger Alter. Insgesamt aber realtiv leer der Campingplatz, und auch der Pub. Abend bestelle ich mir dann einen Burger im Pub und bin froh dort Air Conditioning zu haben und von den Fliegen ne Weile verschont zu werden, ach ja.. und das kalte bier natürlich (hab den ganzen Tag nur so ne warme 30 Grad warme Brühe getrunken). Wahnsinn ein Riesenteil der Burger, seht selbst. Danach bin ich so pappsatt, ich falle nur noch ins Bett... bzw. ins Zelt.


Nächsten Morgen besuche ich dann noch das Flughafen-Gelände bzw. das was davon übrig. Obwohl es seit Anfang der 90er Jahre Gedenkstätte ist und auch Infotafeln im Hanger b(Abstellort für die Flugzeuge) über die Geschichte von Daly Water informieren, ist es auch dies mittlerweile sehr herunter gekommen. Hier ein paar Eindrücke. 


Aerodrome/Hanger Daly Waters
so sah es damals (WW II) hier aus

auch damals gabs das Hitze-Fliegen-Problem


Das Fliegen-feuchte-Hitze-Problem war damals nicht besser... so sind sie, die Tropen. Aprops Tropen: die Sonne geht hier tatsächlich schneller unter, in nur einer Stunde hat es von helligtem Tag zu Nacht gewechselt, Morgens dasselbe. und der Sternhimmel ist eindrucksvoller, es gibt viel mehr helle Sterne als in unseren Breitengraden.

Weiter gehts nun nach Katherine, und nachdem ich das erste T-Shirt und die Shorts beim Autofahren komplett durchgeschiwtzt habe (und das in nur einer guten Stunde), fahre ich nun nur in Shorts weiter und mit Handtuch ausgestattet, ich trockne mich aller drei bis vier Minuten ab, es ist wirklich extrem. Das hnadtuch ist nach kurzer Zeit kleckenass. Und dann noch diese nervigen Fliegen, die dann oft auch noch ins Auto reinkommen, sobald man die Tür aufmacht... das Problem an den Fliegen ist "They don´t get the message."(so formulierte es eine Britin am Kata Tjuta) wenn du nach denen schlägst, das begreifen unsere Fliegen besser ...



durcchgeschwitzt

Kurz nach Mittag bin ich Katherine und verschwinde erst einmal ins Shoppingcenter - Air conditioning und Eis essen... die Kühl-und Gefrietruhen rattern hier....

Hier in Katherine fühle ich mich schon nach kurzer Zeit als Weißer etwas unangenehm in der Menge - Aborigines überall, hier sind die Weißen (und alle anderen auch) deutlich in der Minderheit...

Nachmittag schaue ich dann zu den Hot Springs (heiße Quellen) und zu Baden, und hey... wen treffe ich wieder: Mo aus Adelaide!
Das gibts nicht, nach über 2000 km kommen wir wieder zusammen, nur durch Zufall (bzw. wir wussten nur, dass wir dieselbe Strecke fahren, nur brauchte ich ja länger mit Auto)
.



Wir waren dann baden, zusammen mit Nico (den sie in ihrem Hostelzimmer kennen gelernt hat) und abends n Bier trinken.

Bis demnächst....